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Diabetes und Zusammenhänge mit der Mundgesundheit

 

 

Als Dentalhygienikerin können Sie Patienten mit Diabetes helfen, die schwerwiegenden Auswirkungen dieser Krankheit auf ihre allgemeine Gesundheit zu verstehen.

Patienten mit Diabetes erkennen möglicherweise nicht den Zusammenhang zwischen Diabetes und Mundgesundheit oder dass eine Parodontitis Diabetes verschlimmern und zu einem Anstieg des Blutzuckers beitragen kann.

Diabetes und schlechte Mundgesundheit sind keine Einbahnstraße, sagt die American Diabetes Association.

Es ist wichtig, die erheblichen Auswirkungen von Diabetes auf das Leben eines Menschen zu erkennen.

Fast 29 Millionen Amerikaner leiden an Diabetes. Mindestens 6,9 Millionen Deutsche haben einen dokumentierten Typ-2-Diabetes. Untersuchungen haben ergeben, dass Zahnfleischerkrankungen bei Menschen mit Diabetes weit verbreitet sind.

Was ist der genaue Zusammenhang zwischen Diabetes und schlechter Mundgesundheit?

Wie können Sie die Bedeutung regelmäßiger Zahnarztbesuche und guter häuslicher Pflegegewohnheiten wirkungsvoll unterstreichen?

Der Zusammenhang zwischen Diabetes und schlechter Mundgesundheit

Diabetes ist eine Erkrankung, die viele der lebenswichtigen Systeme des Körpers betrifft.

Laut der Mayo Clinic kann die Erkrankung Nerven, Nieren, Herz und Sehkraft schädigen und unter anderem die Selbstheilungskräfte des Körpers beeinträchtigen.

Wenn Diabetes nicht ausreichend behandelt wird, können hohe Glukosespiegel im Speichel eine Umgebung in der Mundhöhle schaffen, in der Bakterien gedeihen können.

Die Bakterien können chronische Entzündungen und Infektionen im Mund verursachen.

Da die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen bei Patienten mit Diabetes herabgesetzt sind, kann das Zahnfleisch anfälliger für Parodontitis sein.

Gemäß  der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie DGPARO entwickeln Patienten mit unzureichender Blutzuckerkontrolle häufiger schwerere Formen von Parodontitis und verlieren häufiger Zähne als Menschen, deren Diabetes gut eingestellt ist.

Auch das Umgekehrte ist der Fall, da eine Plaque-induzierte Parodontitis eine bakterielle Infektion ist, die den Blutzuckerspiegel erhöhen kann, stellt die Diabetes Research & Wellness Foundation fest.

Orale Komplikationen bei Diabetes

Patienten mit Diabetes können anfälliger für Erkrankungen der Mundhöhle sein.

Laut der American Dental Association können Diabetespatienten eine Xerostomie entwickeln.

Ein verminderter Speichelfluss führt zu einer Reihe von Mundgesundheitsproblemen, mit denen Dentalhygienikerinnen nur allzu vertraut sind, einschließlich eines erhöhten Risikos für Zahnkaries.

Wie man die Bedeutung von Mundhygieneroutinen erklärt

Da Patienten mit Diabetes eine ganze Reihe von Problemen zu bewältigen haben, steht die Pflege ihrer Mundgesundheit möglicherweise nicht ganz oben auf ihrer Prioritätenliste.

Hier können Sie einen entscheidenden Unterschied machen.

Erklären Sie Ihren Patienten, dass eine verbesserte Zahnpflege ihnen zu einem besseren Leben verhelfen kann.

Diabetespatienten haben häufig einen Terminkalender voller Arzttermine. Versuchen Sie also, Verständnis zu zeigen, wenn Sie betonen, wie wichtig es ist, nur einen weiteren wichtigen Besuch auf ihre Liste zu setzen: Regelmäßige Termine beim Zahnarzt.

Heilungsprozesse verlaufen bei Patienten mit Diabetes auch langsamer, so dass die Heilung des Zahnfleischgewebes nach einem subgingivalen Debridement länger dauern kann.

Ermutigen Sie die Patienten, ihr Bestes zu geben, um ihren Mund plaquefrei zu halten.

Bringen Sie ihnen bei, ihr Zahnfleisch in einem Spiegel zu untersuchen und Sie oder den Zahnarzt zu benachrichtigen, wenn in irgendeinem Bereich anhaltende Blutungen auftreten.

Stellen Sie sicher, dass Sie ihnen Ihre Intraloralkamera zeigen und diese verwenden, um auf alle vorhandenen Problembereiche hinzuweisen.

Erklären Sie den Zusammenhang zwischen einem erhöhten Blutzuckerspiegel und Parodontitis sowie die Notwendigkeit einer guten Mundhygiene, um Parodontitis und deren Fortschreiten zu verhindern.

Weisen Sie Ihre Patienten an, mindestens 2x täglich mit einer Antigingivitis-Zahnpasta gegen Karies, wie der Colgate Total® zu putzen und Zahnseide zu verwenden und/oder einen Interdentalreiniger zu nutzen, um Bakterienansammlungen zu entfernen.

Wenn sich Zahnstein bildet, kann es für Patienten schwierig sein, die Zahnzwischenräume gründlich zu putzen und zu reinigen. Zahnstein sollte unbedingt entfernt werden.

Mundspülungen können dazu beitragen, lose Speisereste zu entfernen. Eine antibakterielle Mundspülung, wie die meridol® Mundspülung mit Aminfluorid/Zinnfluorid kann helfen, die Bakterienmenge in der Mundhöhle zu reduzieren.

Eine fluoridhaltige Mundspülung ist ebenfalls von Vorteil und trägt zum Schutz vor Karies bei.

Regelmäßige Termine zur Zahnreinigung und eine gründliche häusliche Mundhygiene sind für Patienten mit Diabetes von entscheidender Bedeutung, um ihre Mundgesundheit zu erhalten.

Es ist wichtig, dass Sie sich während der Termine regelmäßig auf den neuesten Stand über die Krankheitsgeschichte Ihrer Patienten bringen, einschließlich derzeit eingenommener Medikamente.

Fazit

●       Empfehlen Sie Diabetikern, regelmäßige Zahnarztbesuche zu vereinbaren, um ihre Mundgesundheit im Auge zu behalten.
●      Betonen Sie die Bedeutung der Mundgesundheit und deren Zusammenhang mit Diabetes.
●      Informieren Sie Ihre Patienten darüber, wie sie gute Mundhygienegewohnheiten bei der häuslichen Pflege beibehalten können.

Warum es wichtig ist

Diabetespatienten sollten aufgrund der mit ihrer Erkrankung verbundenen Zahnprobleme besondere Sorgfalt an den Tag legen.

Ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel kann neben anderen gesundheitlichen Problemen zu schweren Zahnfleischerkrankungen oder einer Parodontitis beitragen.

Dentalhygienikerinnen spielen eine wichtige Rolle bei der Anleitung von Patienten mit Diabetes zur häuslichen Mundpflege.

Denken Sie daran, dass Sie Ihren Diabetespatienten  meridol® empfehlen. Dort können sie hilfreiche Informationen darüber erhalten, wie Sie Ihre Mundgesundheit verbessern können.

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