Patient looking at herself in the handheld mirror while the dentist looks over her shoulder

Routinemäßiges Zähneputzen reicht manchmal nicht aus

 

 

Es ist Ihre Aufgabe, Patienten zu erklären, warum eine Parodontitisbehandlung notwendig ist.

Hier sind ein paar Tipps, dies problemlos zu kommunizieren.

Dentalhygienikerinnen kennen den Unterschied zwischen Recall-Terminen, auch bekannt als „Zahnreinigung“, und Parodontalterminen.

Doch wissen Sie auch, ob Ihre Patienten das eine vom anderen unterscheiden können?

Wahrscheinlich können Ihre Patienten es eher nicht, es sei denn, sie haben sich in der Vergangenheit einer Parodontalbehandlung unterzogen.

Doch selbst dann kennen viele Patienten den Unterschied noch nicht. Es ist Ihre Aufgabe, ihnen zu erklären, warum Parodontaltermine notwendig sind.

Hier sind ein paar Tipps, dies problemlos zu kommunizieren.

Sorgen Sie dafür, dass Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Patienten haben

Es ist wichtig, dass Sie die volle Aufmerksamkeit Ihrer Patienten erhalten, wenn Sie mit ihnen über notwendige Behandlungen sprechen.

Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihre Patienten aufrecht im Behandlungsstuhl sitzen.

Auf diese Weise spüren sie, dass sie Ihnen wichtig sind, weil Sie sich die Zeit nehmen, direkt mit ihnen zu sprechen.

Die Patienten fühlen sich weniger eingeschüchtert und verstehen eher, worüber Sie sprechen, wenn Sie sie durch ihre nächsten Schritte führen, die über eine routinemäßige "Reinigung" hinausgehen.

Vermeiden Sie kryptische Fachbegriffe

Wenn Sie eine Sprache verwenden, die Ihre Patienten jeden Tag hören, werden sie eher verstehen, was Sie Ihnen mitteilen möchten.

Wenn Sie beispielsweise sagen, dass Sie das Zahnfleischgewebe untersuchen werden, um zu sehen, ob Zahnfleischtaschen vorhanden sind, werden Ihre Patienten wahrscheinlich nicht wissen, wovon Sie sprechen.

Stattdessen könnten Sie Ihre Sonde mit einem Lineal vergleichen, das in Millimetern misst.

Sagen Sie den Patienten, dass Sie das Zahnfleisch mit der Sonde untersuchen werden, um den allgemeinen Gesundheitszustand ihres Mundes zu erfassen.

Erklären Sie Ihnen, dass die Untersuchung dazu dient, die geeignete Behandlung festzulegen, da möglicherweise mehr als eine routinemäßige "Reinigung" erforderlich ist, um die Zahnfleischprobleme zu beheben.

Wenn es so aussieht, als ob die Botschaft Ihre Patienten immer noch nicht erreicht hat, müssen Sie es möglicherweise noch einmal mit einem anderen Beispiel versuchen, bis Ihre Patienten wirklich verstehen, um was es Ihnen geht.

Visuelle Hilfsmittel verwenden

Selbst wenn Sie es klar und deutlich erklären, kann es für Patienten schwierig sein, sich die Situation vorzustellen.

Die Website CPGABA Professional, bietet einige großartige Videos und visuelle Hilfen, die helfen, Ihre Patientengespräche zum Leben zu erwecken.

Themen sind unter anderem Munderkrankungen, Behandlungen und Mundpflege für zuhause.

Zeigen Sie Ihren Patienten ein Foto eines gesunden Mundes und vergleichen Sie es dann mit einem Foto eines Mundes mit Parodontitis.

Wenn Patienten erkennen können, was Parodontitis ist, ist es für sie leichter zu verstehen, dass eine routinemäßige „Reinigung“ für eine optimale Mundgesundheit nicht ausreicht.

Sie können Patienten auch an die American Dental Association verweisen, wenn sie weitere Informationen zu Parodontitis und Anzeichen von Parodontitis benötigen und wie man diese im Alltag im Blick behalten kann.

Erstellen Sie gemeinsam einen Aktionsplan

Es ist wichtig zu kommunizieren, dass Parodontitisbehandlungen über die Behandlung in der Praxis hinausgehen.

Erklären Sie Ihren Patienten, dass Sie zwar alles in Ihrer Macht stehende tun werden, um sie während ihrer Termine zu versorgen, sie sich jedoch trotz allem zu einer täglichen, einer Parodontitis vorbeugenden Mundpflege verpflichten müssen.

Treffen Sie eine mündliche Vereinbarung, in der Ihre Patienten sich zu Veränderungen verpflichten und besprechen Sie alle damit verbundenen Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

Für bestimmte Patienten ist die beste Option für die Parodontalpflege zu Hause eine elektrische Zahnbürste, Zahnseide und eine antibakterielle Mundpülung.

Passen Sie Ihre Empfehlungen an jeden Patienten individuell an.

Achten Sie bei jedem Termin darauf, wie Ihre Patienten ihre tägliche Mundpflege zuhause meistern.

Wenn Ihre Patienten mit ihren Verpflichtungen in Verzug geraten, erinnern Sie sie sanft an Ihre Absprache und ermutigen Sie sie, wieder ins Spiel einzusteigen.

Fazit

●       Lassen Sie die Patienten aufrecht sitzen, wenn Sie mit ihnen kommunizieren.
●      Verwenden Sie gängige Terminologie und visuelle Hilfsmittel, um Ihren Patienten zu helfen, eine Vorstellung vom Gesamtbild zu erhalten.
●      Treffen Sie mündliche Vereinbarungen, um Ihren Patienten zu helfen.

Warum eine gute Kommunikation wertvoll ist

Dentalhygieniker sind darauf bedacht, dass ihre Patienten verstehen, dass sie bei Vorliegen einer Krankheit nur durch die richtige Behandlung in der Praxis und zu Hause eine optimale Mundgesundheit erreichen können.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, mit angemessener Terminologie und visuellen Hilfsmitteln zu kommunizieren, werden Patienten verstehen, dass eine routinemäßige "Reinigung" nicht immer ausreicht.

Übersicht